Lt. Chronik wurden in den Jahren 1670, 1787 und 1933 bei der Stadtkirche in Bad Salzungen Urnen und Schmuck keltischer Herkunft entdeckt. 1826 kam bei Umbauarbeiten eines Gradierwerkes ein keltischer Goldschatz ans Tageslicht (4 offene Ringe zu einer Kette gebunden).

1878 fand man beim Kiesabbau in der Nähe von Bad Salzungen (Leimbach) alte Töpfe aus Ton und reich verzierten Bronze- und Eisenschmuck aus der Zeit von 400 v. Chr. bis zur 2. Hälfte des 1. Jh. v. Chr. im schönsten keltischen Laténestil.
Das Gräberfeld von Leimbach bei Bad Salzungen
Beim Bau der Feldbahn 1878 wurde Kies und Sand benötigt. Man trug einen ins Werratal vorspringenden Kiesrücken ab und fand dabei das Gräberfeld. Es wurde von der 4. bis 2. Hälfte des 1. Jh. v. Chr. genutzt, zeigt damit eine über Jahrhunderte fortdauernde keltische Siedlungstätigkeit an.

Bronzehalsring, schwach, Bronzenadel, Bruchstücke einer Bronzefibel

zwei eiserne Gürtelhaken, Eisenfibel, Haken, Lanzenspitzen, drei eiserne Ringe, Bügel, Klammern

Eisengerät, Gürtelschließe, Eisenfibel, Gürtelhaken (Eisen)

offener beschädigter Halsring (Bronze), Bronzeringe, Bronzescheibe (Anhänger)

schwerer, reich verzierter Halsring und Armringe aus Bronze

Urnen und Beigefäße aus Ton, schwärzlich, rötlichbraun, grau, gelblich-grau, rötlichgrau, dunkelgrau, braungrau, schwarz, Urnen mit Asche und Knochenresten

Quellen: Feustel, R.: "Keltenforschung in Südthüringen", S. 43
"Denkmale der Vorzeit", Jahrbuch des Henneb.-F-.-GV, 1938/1939
mit Unterstützung von Herrn Ruck, Ortschronist Bad Salzungen
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