• Barbaren: voller Tatendrang, leicht erregbar, drohend, mutig und kämpferisch
  • besaßen einen scharfen Verstand, waren lernfähig und keineswegs nur bösartig
  • die Frau hatte ein hohes Ansehen
  • hatten Herrscherinnen, Priesterinnen
  • verehrten Göttinnen (z.B. Epona - Fruchtbarkeitsgöttin)
  • Meister des Bergbaus und der Metallverarbeitung
  • vervollkommneten das Rad und brachten das Pferd nach Europa
  • entwickelten Wirtschaft, Kultur und Siedlungstechniken deutlich weiter
  • durch sie entstanden große Salzbergwerke, die Eisenherstellung wurde perfektioniert
  • selbst die Seife ist keltischen Ursprungs
  • Geldgeschäfte lösten den Tauschhandel ab
  • zahlreiche Berichte lassen auf komplexe Handelsbeziehungen bis nach Ägypten und auf feste Handelswege schließen
  • ihre Künstler schufen einen einzigartigen Kunststil
  • Liebe zum Ornament und Dekor kam in jedem Lebensbereich zum Ausdruck (z.B. Gewandnadeln, Spiegel oder Gürtelhaken wurden kunstvoll verziert)
Noch heute lebt die keltische Kultur in unseren Feiern und Bräuchen. Viele Festtage haben einen keltischen Ursprung, so z.B. die Sonnenwendfeiern, Ostern, Walpurgisnacht oder das Erntedankfest.

Tiefe religiöse Vorstellungen prägten das Leben der Kelten. Nach Ansicht der Kelten wohnte den Quellen eine besondere Kraft inne. Quellwasser hatte für sie die Heilkraft, die der Mensch nutzen konnte, sofern er die Quellgottheit günstig stimmte. Sicher auch deshalb sind Brunnen und Quellen ein keltisches Symbol der Fruchtbarkeit und der Heilung.
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